Dieser Text beschreibt Schlacht bei Fontenoy. Der untere Text beinhaltet die Schlacht bei Fontenoy Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Schlacht bei Fontenoy Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Schlacht bei Fontenoy fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Schlacht bei Fontenoy möglichst ausführlich zu halten.
Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Schlacht bei Fontenoy Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Schlacht bei Fontenoy beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Schlacht bei Fontenoy. Fragen zu dem Thema Schlacht bei Fontenoy können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.
Schlacht bei Fontenoy Artikel
Die Schlacht bei Fontenoy vom 11.05 1745 zwischen Briten, Hannoveranern, Österreichern und Holländern einerseits und den Franzosen andererseits fand während des Österreichischen Erbfolgekriegs in der Nähe der Schelde statt und endete mit einem Sieg der Franzosen.
Die 64 Tausend Mann starke französische Armee unter dem Kommando des deutschstämmigen Marschalls Moritz Graf von Sachsen begann das Jahr 1745 mit der Belagerung von Tournai, einer wichtigen Festung in dem Südwesten von Flandern am Westufer der Schelde (heute Belgien). Die 50 Tausend Mann umfassende "pragmatische Armee " der Verbündeten unter dem Oberbefehl des Herzogs von Cumberland marschierte daraufhin auf Tournai, um die holländische Garnison zu befreien und den Belagerungsring aufzubrechen.
Moritz von Sachsen postierte daraufhin 56 Tausend Mann seiner Armee in einer starken Defensivstellung in den Hügeln östlich der Schelde zwischen den Dörfern St. Antoine, Fontenoy und einer Bastion am Rande eine Waldstückes, die als Redoute D'Eu genannt wurde. Diese Stellungen bildeten ein Dreieck, dessen Spitze auf die Angreifer gerichtet war. Die pragmatische Armee erreichte die französischen Stellungen am 10.05 und griff diese am Morgen des folgenden Tages an. Die Hauptlast des Kampfes lag auf den Briten.
Obwohl Brigadegeneral Ingoldby den von Cumberland mehrfach befohlenen Angriff auf die Redoute D'Eu nicht ausführte und die Angreifer darum einem starken Flankenfeuer ausgesetzt waren, stieß eine Doppelkolonne aus 15 Tausend Infanteristen unter Generalleutnant Sir John Ligonier zwischen Fontenoy und der Redoute D'Eu auf die Hochebene vor, durchbrach die französischen Linien und verursachte bei den Franzosen Verwirrung und schwere Verluste. Die Franzosen retteten die Situation, indem sie die Angreifer frontal mit Artillerie beschossen und in den Flanken mit Infanterie und Kavallerie angriffen.
Erst nach dem frische irische Regimenter in französischen Diensten die angeschlagenen Briten attackierten, zogen sich diese geordnet auf ihre Ausgangsstellungen zurück. Währenddessen hatten schottische Truppen mehrfach vergeblich versucht, Fontenoy einzunehmen.
Nach dem Ende der Schlacht zog sich die pragmatische Armee zurück und überließ das Schlachtfeld den Franzosen, die keine Verfolgung durchführten. Die Verluste der siegreichen Franzosen waren mit 7.137 Toten und Verwundeten deutlich höher als die der Briten und Hannoveraner mit 3.837 Toten und Verwundeten. Zahlen für Niederländer und Österreicher sind nicht bekannt, dürften aber ca. kleinfügig sein, da die Hauptlast des Kampfes bei den Briten gelegen hatte.
Ein später zur Bekanntheit gelangter Teilnehmer der Schlacht war Jeffrey Amherst, damals Adjutant von Sir John Ligonier. Das Verhalten der britischen Infanteristen während der Schlacht flößte den Franzosen großen Respekt ein und trug erheblich dazu bei, ihnen den Ruf einzubringen, zu den besten Fußsoldaten Europas zu gehören.
Der verlustreiche Sieg bei Fontenoy ermöglichte es Moritz von Sachsen in dem Verlauf des Jahres, Tournai und weitere flandrische Festungen einzunehmen. Die pragmatische Armee wurde in dem Laufe des Jahres dadurch geschwächt, dass Cumberland mit den meisten britischen Regimentern nach Großbritannien abziehen musste, um dem schottischen Aufstand von 1745 (siehe Geschichte Schottlands) zu begegnen.
Siehe auch: Liste von Kriegen, Liste von Schlachten
Weiteres zu dem Artikel Schlacht bei Fontenoy | | Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: | Adjutant, Armee, Artillerie, Belagerung, Festungen, Flandern, Franzosen, Hannoveraner, Hochebene, Spitze | | Schnellzugrif auf verwandte Texte: | | | NEU! Frage im Forum zum Thema: | | Wenn die Beschreibung 'Schlacht bei Fontenoy' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Schlacht bei Fontenoy Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Schlacht bei Fontenoy' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Schlacht bei Fontenoy' und 'Schlacht bei Fontenoy' Definition sehr dankbar.
Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Schlacht bei Fontenoy' Beschreibung entsprechen.
|
|
|